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Hofstettenstrasse 15

3600 Thun

0041 (0)33 222 28 00

e-mail: wehtho@hin.ch

Praxisadresse

Darmdiagnostik

Dr. D. Thommen, Dr. M. Wehrmann

Wozu Darmdiagnostik?

 

Unser Darm leistet Schwerstarbeit. Er verdaut bis zu zwei Kilogramm Nahrung am Tag und macht noch Krank-heitserreger und Giftstoffe unschädlich, die in unseren Körper gelangen.

Ungesunde Ernährung, Stress, Medikamente und zu wenig Bewegung machen ihm zu schaffen. Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Erkrankungen können die Folge sein.

Der Darm hat eine resorptive Gesamtfläche (die Oberfläche, die Nahrungsmittel aufnimmt) von 150-200 m2. Das entspricht ungefähr der Fläche eines Tennis-platzes.

Es wohnen 500 verschiedene Bakterienarten, insgesamt 100'000'000'000'000 (100 Billionen) Keime in unserem Darm.

Die Zahl dieser Mikroorganismen ist 10x grösser als die Zahl unserer Körperzellen.

Man könnte auch sagen, dass wir der Wirt unserer Darmflora sind.

Zusammen wiegen die Darmbakterien mehr als unsere Leber und haben eine grössere Stoffwechselaktivität als diese.

 

Die Anzahl der medizinischen Publikationen zum Thema Darmflora haben in den letzten Jahren expo-nentiell zugenommen.

Unter anderem wurde festgestellt, dass der Darm direkt mit dem Gehirn kommuniziert.

Das Gehirn erhält 9x mehr Informationen aus dem Darm als umgekehrt.

 

So kann erklärt werden, warum eine chronische Darm-entzündung zu einer depressiven Erkrankung führt und Stress "auf dem Magen schlägt".

Es wurde klar, dass sowohl Störungen der Darm-schleimhaut als auch Störungen der Darmflora das gesundheitliche Gleichgewicht des Menschen tief-greifend beeinträchtigen. So können diese Migräne, Hauterkrankungen oder rheumatischen Krankheiten  verschlimmern oder gar auslösen.


 

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Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit

(Fruktosemalabsorption, Laktose-, Histaminintoleranz  und andere) können folgende Beschwerden verursachen:

  • psychische Störungen wie Angstzustände, Depression, chronisches Erschöpfungssydrom, Schlafstörungen, Reizdarm

  • körperliche Symptome wie Blähungen, Ver-stopfung oder Durchfall

  • körperliche Erkrankungen wie Arthritis, Zöliakie, Fibro-myalgie, Gastritis

 

Was wird untersucht?

Je nach Ausmass der Beschwerden reicht die Diagnostik von einem Ernährungstagebuch, das Ausfüllen eines Frage-bogens, bis zu einer Stuhl- und/oder Blutuntersuchung.

Wie wird therapiert?

Die Therapie von Darmerkrankungen richtet sich nach der jeweiligen Diagnose und den vorherrschenden Beschwerden.

Sie umfasst (vorübergehende) diätetische Maßnahmen, orthomolekulare Präparate, Pilzbehandlung, Darmsanierung, Pro- und Präbiotika, Phytotherapie, Bioresonanz und ev. Psychotherapie.

In vielen Fällen führt erst eine Kombination verschie-dener Therapieansätze zu einem anhaltenden Erfolg.

Die Darmsanierung, d.h. die Besiedelung des Darmes mit einer gesunden „neuen“ Flora dauert mindestens 3 Monate, idealerweise 6 Monate.

 

 

Was kostet es?

Eine Stuhluntersuchung kostet ca. 180 SFr. Diese sowie die Kosten für die Präparate müssen meist vom Patienten selber getragen werden und betragen erfahrungsgemäss ca. 50-100 SFr im Monat. Je nach Zusatzversicherung wird ein Teil der Diagnostik und Therapie übernommen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse