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Hofstettenstrasse 15

3600 Thun

0041 (0)33 222 28 00

e-mail: wehtho@hin.ch

Praxisadresse

Ernährungsmedizin

Dr. D. Thommen, Dr. M. Wehrmann

Wozu?

Weltweit hat sich der Zuckerkonsum seit dem Jahr 1900 von acht Millionen Tonnen bis zum Jahr 2000 auf 115 Millionen Tonnen vervielfacht (Faktor 14.3), während die Bevölkerungszahl in diesem Zeitraum von 1,65 auf 6,13 Milliarden gestiegen ist (Faktor 3.7). Die Tendenz ist weiterhin steigend (Statista  2013).

Migrationsstudien zeigen, dass die Ernährung und die Lebens-weise unsere Gesundheit weit stärker beeinflussen als unsere Gene.

In allen Ländern, in denen der westliche Lebensstil Einzug hält, nehmen Zivilisationskrankheiten explosionsartig zu.

In den USA steigt die Lebenserwartung nicht mehr, sondern befindet sich, vor allem in den sozial schwächeren Bevölke-rungsgruppen, im Sinkflug.

Allein diese, und noch viele weitere, bekannte Fakten, sollten Grund genug sein, sich mit der Ernährung auseinanderzuse-tzen.

 

Was ist Ernährungsmedizin?

Ernährungsmedizin versucht aktuelle wissenschaft-liche Erkenntnisse betreffend Physiologie und Pathophysiologie der menschlichen Ernährung zur Prävention, Heilung und Linderung von Krankheiten zu nutzen.

Wichtig ist das Verhältnis der aufgenommenen Nährstoffgruppen zueinander, so dass es nach der Weiterverarbeitung im Körper zu einem Gleichgewicht von Insulinspiegel, pH Wert (Säure-Base-Haushalt) und Redoxpotential (oxidativer- und nitrosativer Stress) kommt.

Weil die Lebensweise einen Einfluss auf unsere Ernährung hat (Bewegung und Entspannung), werden auch diese Themen berücksichtigt.

Wie wird untersucht?

In der Anamnese werden Ernährungsgewohnheiten, Abnei-gungen und Süchte erfragt.

Je nach Beschwerdebild führt der Patient/in ein Ernährungs-tagebuch.

Bei Bedarf wird dieses durch eine Stuhl- und/oder Blut-analyse ergänzt.

 

Wie wird therapiert?

Bei einfachen Störungen genügen kleine Interventionen, wie beispielsweise die 3-monatige Einnahme eines Präbiotikums, eine Regulierung des Tag-Nacht-Rhythmus oder der Essge-schwindigkeit. 

Bei länger dauernden Störungen sind mehrere Massnahmen über eine länderdauernde Zeit notwendig.

Diese reichen von diätetischen Massnahmen, Einnah-me von orthomolekularen Präparaten, Neuraltherapie, Ozontherapie, Phytotherapie, Massage, Entspannungs-techniken bis zu Coaching/ Psychotherapie.

 

Was kostet es?

Einige der Kosten müssen vom Patient selber getragen wer-den, da es sich meist um natürliche und präventive Mass-nahmen  handelt. Wir empfehlen Ihnen sich bei Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, ob sie einen Teil der Kosten übernimmt.